DIE GLEICHGEWICHTZUSTÄNDE,
DIE DAS LEBEN ERMÖGLICHEN
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Die bisher erwähnten Dinge sind nur einige wenige,
der fein abgestimmten Gleichgewichtszustände,
die ausschlaggebend für das Leben auf Erde sind.
Wenn wir die Erde untersuchen, können wir die
Liste der, für das Lebend "notwendigen Faktoren"
beliebig lang fortsetzen. Der amerikanische Astronom
Hugh Ross hat von sich aus solch eine Liste zusammengestellt:
Oberflächenschwerkraft
- falls stärker: Die Atmosphäre würde zu viel
Ammoniak und Methan festhalten
- falls schwächer: Die Atmosphäre des Planet
würde zu viel Wasser verlieren
Entfernung vom Mutterstern
- falls weiter: Der Planet wäre zu kühl für einen
stabilen Wasserkreislauf
- falls näher: Der Planet wäre zu warm für einen
stabilen Wasserkreislauf
Stärke der Kruste
- falls dicker: Zu viel Sauerstoff würde von
der Atmosphäre in die Kruste übertragen werden
- falls dünner: Vulkanische und tektonische Aktivitäten
wären zu intensiv
Umdrehungszeit
- falls länger: Temperaturunterschiede von Tag
und Nacht wären zu groß
- falls kürzer: Atmosphärische Windgeschwindigkeiten
wären zu hoch
Gegenseitige Anziehung mit dem
Mond
- falls größer: Die Auswirkung auf die Gezeiten
auf die Meere, die Atmosphäre, und die Umdrehungszeit
wäre zu heftig
- falls weniger: Eintretende Veränderungen in
der Schräglage der Umlaufbahn würde klimatische
Unbeständigkeit verursachen
Magnetfeld
- falls stärker: Elektromagnetische Ströme wären
zu heftig
- falls schwächer: Ungenügender Schutz vor ungünstigen
stellaren Strahlungen
Albedo (Maß für das Rückstrahlungsvermögen
von nicht selbstleuchtenden, diffus reflektierenden
(also nicht spiegelnden) Oberflächen, und zwar
das Verhältnis der reflektierten Lichtmenge zur
einfallenden)
- falls größer: Eine rasende Eiszeit würde
sich entwickeln
- falls geringer: Ein rasender Treibhauseffekt
würde sich entwickeln
Verhältnis von Sauerstoff und
Stickstoff in der Atmosphäre
- falls größer: Fortgeschrittene Lebensvorgänge
würden zu schnell vor sich gehen
- falls geringer: Fortgeschrittene Lebensvorgänge
würden zu langsam vor sich gehen
Kohlendioxid- und Wasserdampfgehalte
in der Atmosphäre
- falls größer: Ein rasender Treibhauseffekt
würde sich entwickeln
- falls geringer: Der Treibhauseffekt wäre ungenügend
Ozongehalt der Atmosphäre
- falls größer: Die Oberflächentemperatur wäre
zu tief
- falls geringer: Die Oberflächentemperatur wäre
zu hoch; Die Oberfläche wäre zu viel UV-Strahlung
ausgesetzt
Seismische Aktivität
- falls größer: Zu viele Lebensformen würden
zerstört werden
- falls geringer: Nährstoffe
am Meeresboden (von Flussabtragung) würden den
Kontinenten nicht durch tektonische Erhebung wieder
zugeführt werden. 1
Dies sind nur einige der "Designentscheidungen",
die gemacht werden mussten, damit das Leben zustande
kommen und fortbestehen konnte. Doch selbst diese
sind Hinweis genug um zu zeigen dass die Erde
nicht als ein Ergebnis des Zufalls entstanden
war, noch dass sie auf Grund einer Kette von begünstigenden
Ereignissen gebildet wurde.
Diese und eine Myriade anderer Einzelheiten bestätigen
aufs Neue eine schlichte und einfache Wahrheit:
Allah - und Allah alleine - erschuf das Universum,
die Sterne, Planeten, Berge, und Ozeane in Vollkommenheit,
gab den Menschen und anderen lebenden Dingen ihr
Leben und unterstellte einen beträchtlichen Teil
Seiner Geschöpfe der Kontrolle der Menschen. Allah
- und Allah alleine - die Quelle aller Barmherzigkeit
und Macht, ist fähig etwas aus dem Nichts zu erschaffen.
Diese vollkommene Schöpfung Allahs ist im Quran
folgendermaßen beschrieben:
Seid ihr eine gewaltigere Schöpfung
oder das Firmament, das Er errichtet hat? Er erhöhte
es und gestaltete es in Vollkommenheit. Und Er
hüllte seine Nacht in Finsternis und ließ sein
Morgenlicht daraus erleuchten. Und danach gab
Er der Erde ihre Ausdehnung. Aus ihr brachte Er
ihr Wasser und ihr Weideland hervor. Und Er verankerte
die Berge in ihr - zu eurer Nutznießung und der
Erfüllung eurer Bedürfnisse und derer eures Viehes.
(Sure 79:27-33 - an-Nazi'at)
| ANMERKUNGEN |
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Hugh Ross, The Fingerprint of God: Recent
Scientific Discoveries Reval the Unmistakable
Identity of the Creator, Oranga, California,
Promise Publishing, 1991, S. 129 ff.
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