DAS GLEICHGEWICHTIN DER EXPLOSION

DAS GLEICHGEWICHT IN DER EXPLOSION
DIE VIER NATURKRÄFTE
DIE WAHRSCHEINLICHKEITSRECHNUNG N DER MATHEMATIK WIDERLEGT DEN "ZUFALL"

"Er ist der Schöpfer von Himmel und Erde..." (Sure 42:11 – asch-Schura)

DIE VIER NATURKRÄFTE

Die Geschwindigkeit der Big Bang-Explosion ist nur einer der bemerkenswerten Gleichgewichtszustände in der Ursprungsphase der Schöpfung. Auch unmittelbar nach dem Urknall mussten die Kräfte, die das Universum, in dem wir leben, aufrechterhalten und organisieren, numerisch "genau stimmen", andernfalls hätte es kein Universum gegeben.

Dies sind die "vier fundamentalen Naturkräfte", welche die moderne Physik anerkennt. Alle Struktur und Bewegung im Universum wird durch diese vier Kräfte bestimmt, die als Gravitation, elektromagnetische Energie, starke und schwache Kernkraft bekannt sind. Die starke und die schwache Kernkraft kommen nur auf der atomaren Ebene zur Geltung. Die beiden anderen - die Gravitationskraft und die elektromagnetische Energie - bestimmen die Zusammenfügung der Atome, in anderen Worten "die Materie". Diese vier Grundkräfte kamen im unmittelbaren Nachspiel des Big Bang zur Wirkung, mit dem Ergebnis der Bildung von Atomen und Materie.

Ein Vergleich zwischen jenen Kräften ist sehr aufschlussreich, denn ihre Werte sind erstaunlich verschieden von einander. Im Folgenden sind sie in internationalen Normeinheiten wiedergegeben:

Starke Kernkraft : 15
Schwache Kernkraft : 7,03 x 10-3
Elektromagnetische Kraft : 3,05 x 10-12
Gravitationskraft : 5,90 x 10-39

Man beachte, wie groß die Unterschiede in der Stärke dieser vier Grundkräfte sind. Der Unterschied zwischen der stärksten (Starke Kernkraft) und der schwächsten (Gravitationskraft) ist etwa 35, gefolgt von 38 Nullen! Warum sollte das so sein?

Der Molekular-Biologe Michael Denton behandelt diese Frage in seinen Buch, Natur's Destiny [Das Schicksal der Natur]:

Wenn, z.B. die Gravitationskraft um eine Billion mal stärker wäre, dann wäre das Universum wesentlich kleiner und seine Lebensgeschichte weitaus kürzer. An durchschnittlicher Stern würde ein Billionstel der Masse der Sonne haben und eine Lebensdauer von etwa einem Jahr. Andererseits, wenn Schwerkraft geringer gewesen wäre, hätten sich niemals Sterne oder Galaxien gebildet. Die anderen Beziehungen und Werte sind nicht weniger ausschlaggebend. Falls die starke Kernkraft nur etwas schwächer gewesen wäre, wäre der Wasserstoff das einzige stabile Elemente gewesen. Keine anderen Atome könnten existieren. Wenn sie etwas stärker in Bezug auf den Elektromagnetismus gewesen wäre, dann wäre ein aus nur zwei Protonen bestehender Atomkern eine stabile Eigenschaften des Universums - was bedeuten würde, dass es keinen Wasserstoff gäbe, und falls sich irgendwelche Sterne oder Galaxien entwickelt hätten, wären sie sehr verschiedenen von dem, was sie sind. Es ist eindeutig, wenn diese verschiedenen Kräfte und Konstanten nicht genau die Werte hätten, die sie haben, dann gäbe es keine Sterne, keine Supernovas, keine Planeten, keine Atome, kein Leben.1

Paul Davies erläutert wie die Gesetze der Physik ideale Lebensbedingungen für den Menschen bereiten:

Hätte die Natur sich für eine geringfügig andere Zahlenkombination entschieden, so wäre die Welt ein ganz anderer Ort. Wir wären wahrscheinlich nicht hier um es zu sehen…neuerliche Entdeckungen über die Anfänge des Kosmos zwingen uns zu akzeptieren, dass das sich ausdehnende Universum mithilfe einer erstaunlichen Präzision in Bewegung gebracht wurde.2

Der Molekularbiologe Michael Denton weist in seinem Buch Nature's Destiny: How the Laws of Biology Reveal Purpose in the Universe [Das Schicksal der Natur: Wie die Gesetze der Biologie Ziel und Zweck des Universums enthüllen.] auf eine sehr wichtige Tatsache hin: Entsprechend Dentons Auffassung wurde das Universum mit einem Design erschaffen, das speziell auf die Ermöglichung des menschlichen Lebens abgestimmt ist.

Arno Penzias, der zusammen mit Robert Wilson der erste war, der die kosmische Hintergrundstrahlung entdeckte (wofür Beide im Jahr 1965 einen Nobelpreis erhielten), bemerkt folgendes zu dem, im Universum vorherrschenden wunderbaren Design:

Die Astronomie führt uns zu einem einzigartigen Ereignis: Die Erschaffung aus dem Nichts, eines Universums, das ein sehr fein abgestimmtes Gleichgewicht besitzt, welches notwendig war, um genau die Bedingungen zu schaffen, die erforderlich waren, um Leben zu ermöglichen, und welchem ein - man könnte sagen - "übernatürlicher" Plan zugrunde liegt.3

Alle, die obig zitierten Wissenschaftler haben eine bedeutende Schlussfolgerung von ihren Beobachtungen gezogen. Die unglaublichen Gleichgewichtszustände und ihre wundervolle Ordnung innerhalb des Designs des Universums zu untersuchen und darüber nachzudenken kann einen nur zu einer Wahrheit führen: Diesem Kosmos liegt ein übergeordnetes Design und eine vollständige Harmonie zugrunde. Zweifellos ist Allah, der alles in absoluter Perfektion erschaffen hat, der Urheber dieses harmonischen Designs. In einem Vers Seines Wortes lenkt Allah unsere Aufmerksamkeit auf die, bis in jede Einzelheit geplante und berechnete Ordnung, die in der Schöpfung des Universums vorherrscht:

Er (ist es), Dem das Königreich der Himmel und der Erde zu eigen ist, und Der Sich keinen Sohn erkoren hat und Der keinen Teilhaber in der Herrschaft hat und Der jegliches Ding erschaffen und ihm das rechte Maß gegeben hat. (Sure 25:2 - al-Furqan)

ANMERKUNGEN
1 Michael Denton, Nature's Destiny: How the Laws of Biology Reveal Purpose in the Universe, The New York: The Free Press, 1998, S. 12 f.
2 Paul Davies, The Accidental Universe, Cambridge: Cambridge University Press, 1982, Vorwort.
3 Hugh Ross, The Creator and the Cosmos, S. 122 f.

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