DIE WAHRSCHEINLICHKEITSRECHNUNG
N DER
MATHEMATIK WIDERLEGT DEN "ZUFALL"
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Was bisher gesagt wurde zeigt die außergewöhnliche
Ausbalancierung der zur Wirkung kommenden Kräfte,
wodurch das menschliche Leben in diesem Universum
möglich gemacht wurde. Die Geschwindigkeit der
Explosion des Big Bang, die Werte der vier fundamentalen
Kräfte, und all die anderen Variablen, die wir
in den folgenden Kapiteln untersuchen werden,
und die essentiell für das Dasein schlechthin
sind, wurden mit außergewöhnlicher Präzision festgelegt.
Wir wollen hier kurz abweichen und die Zufallstheorie
des Materialismus betrachten. Zufall ist ein mathematischer
Ausdruck und die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens
eines bestimmten Ereignisses kann mit Hilfe von
Wahrscheinlichkeitsrechnung ermittelt werden.
Wollen wir das also tun.
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit - unter Berücksichtigung
der physikalischen Variablen - dass ein Universum,
in dem Leben möglich ist, durch Zufall zustande
gekommen ist? Eins in Milliarden von Milliarden?
Oder in Billionen von Billionen von Billionen?
Oder in noch mehr?
Roger Penrose, ein bekannter britischer Mathematiker
und enger Mitarbeiter Stephen Hawkings, dachte
über diese Frage nach und versuchte, diese Wahrscheinlichkeit
zu errechnen. Indem er alles berücksichtigte,
was er als erforderliche Variablen betrachtete,
um menschliches Leben auf einem Planeten, wie
dem unseren zu ermöglichen, berechnete er die
Wahrscheinlichkeit dafür, dass unter allen möglichen
Ergebnissen des Big Bang eben solche Umweltbedingungen
entstünden.
Nach Penrose war die Wahrscheinlichkeit eines
dementsprechenden Zustandekommens 1 zu 1010123.
Es ist schwierig, sich auch nur vorzustellen,
was diese Zahl bedeutet. Der mathematische Wert
10123 bedeutet eine 1 gefolgt von 123 Nullen.
(Dies ist, nebenbei bemerkt, mehr als die vermutete
Gesamtzahl von Atomen, die im ganzen Universum
existieren, die sich "nur" auf 1078
beläuft.) Doch Penroses Resultat ist weit größer
als diese: Es ist eine 1, der 10123
Nullen folgen müssen.
| DIE
WAHRSCHEINLICHKEIT DES ZUSTANDEKOMMENS EINES
UNIVERSUMS, IN DEM LEBEN MÖGLICH IST
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Die
Berechnungen des englischen Mathematikers
Roger Penrose zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit
eines zufälligen Zustandekommens eines,
das Leben ermöglichenden Universums 1 zu
1010 ist. Der Ausdruck 'äußerst
unwahrscheinlich' kann solch einem Grad
von (Un-) Möglichkeit kaum Genüge tun.
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10000000000000000000000000000000 |
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Zur Verdeutlichung betrachte man folgendes: 103
bedeutet 1000, ein Tausend. 10103
ist, eine Zahl, in der der Eins 1000 Nullen folgen.
Wenn der Eins 6 Nullen folgen, ist es eine Million;
wenn 9 folgen, eine Milliarde; wenn 12 folgen,
eine Billion usw. Es gibt nicht einmal einen Namen
für eine Zahl, in der der Eins (10 hoch 123) Nullen
folgen.
In der angewandten Mathematik bedeutet eine Wahrscheinlichkeit
von 1 in 1050 eine "Null-Wahrscheinlichkeit".
Penroses Resultat der Wahrscheinlichkeit ist um
Billionen Billionen Billionen mal geringer als
diese. Kurz gesagt, Penroses Zahl stellt es klar,
dass ein "zufälliges" oder "ungewolltes" Zustandekommen
unseres Universums eine Unmöglich-keit ist.
Bezüglich dieser unvorstellbaren Zahl bemerkte
Roger Penrose folgendes:
Roger Penrose: "Diese
Zahl zeigt uns, wie präzise das Ziel des
Schöpfers gewesen sein muss." |
Dies zeigt uns nun, wie präzise das Ziel des
Schöpfers gewesen sein muss, nämlich mit einer
Genauigkeit von einem Teil in 1010123.
Diese ist, eine außergewöhnlich Zahl. Es wäre
gar nicht möglich diese Zahl voll in normaler
Zahlenschreibweise auszuschreiben: Es wäre eine
Eins, gefolgt von 10123
Nullen. Selbst wenn wir eine Null für jedes
einzelne Proton und jedes einzelne Neutron im
gesamten Universum schrieben - und wir könnten
noch alle anderen Teilchen hinzufügen, um das
Maß voll zumachen - würden wir weit unter der
erforderlichen Zahl bleiben. 1
Die Zahlenwerte, die das Design und den geplanten
Gleichgewichtszustand des Universums bestimmen,
spielen eine entscheidende Rolle und überschreiten
jegliches Verständnis. Sie beweisen dass das Universum
auf keinen Fall ein Zufallsprodukt sein kann,
und zeigen uns "wie präzise das Ziel des Schöpfers
gewesen sein muss", wie Penrose bestätigt.
Tatsächlich bedarf es überhaupt gar keiner dieser
Berechnungen um zu erkennen, dass das Universum
kein "Zufallsprodukt" ist. Wenn ein Mensch sich
nur bewusst umsieht, kann er sehr leicht die Tatsache
der Schöpfung in selbst den kleinsten Einzelheiten
alles dessen, was ihn umgibt, erkennen. Wie hätte
ein Kosmos wie dieser, vollständig in seinen Systemen,
die Sonne, die Erde, Menschen, Häuser, Autos,
Bäume, Blumen, Insekten und all die anderen Dinge
die er enthält, je als das Ergebnis von zufällig
zusammenfallenden Atomen nach einer Explosion
ins Dasein kommen können? Jede Einzelheit die
wir betrachten bezeugt Allahs Existenz und Allmacht.
Doch nur Menschen, die nachdenken können diese
Zeichen begreifen.
In der Schöpfung der Himmel und
der Erde und in der Aufeinanderfolge von Nacht
und Tag und in den Schiffen, die das Meer befahren
mit dem, was dem Menschen von Nutzen ist, und
im Wasser, das Allah vom Himmel hinabsendet, wobei
Er die Erde nach ihrer Dürre neu belebt und allerlei
Getier sich darauf ausbreiten lässt, und in der
Verteilung der Winde und der Wolken, die zwischen
Himmel und Erde dienstbar gemacht wurden, sind
gewiss Zeichen für Menschen von Verstand. (Sure
2:164 - al-Baqara)
Die eindeutige Wahrheit erkennen
Die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts hat aufkommen
mit kategorisch bewiesen, dass das Universum von
Allah erschaffen wurde. Das vorher erwähnte anthropische
Prinzip enthüllt, dass jede Einzelheit des Universums
dazu geplant war, dass die Menschheit darin lebe,
und dass dabei nichts dem Zufall überlassen blieb.
Interessant dabei ist, dass diejenigen, die all
dies entdeckten und zu dem Schluss kamen, dass
das Universum unmöglich durch Zufall entstanden
sein konnte, die gleichen Leute sind, die die
Philosophie des Materialismus verteidigen. Wissenschaftler
wie Paul Davies, Arno Penzias, Fred Hoyle und
Roger Penrose sind nicht speziell religiös eingestellt
und sie hatten bestimmt keinerlei Absichten gehabt,
Allahs Existenz zu beweisen, als sie ihre Arbeit
verfolgten. Man kann sich vorstellten, dass sie
zu ihren Schlüssen über das Design des Universums
durch eine übergeordnete Macht höchst unwillig
kamen.
Der amerikanische Astronom George Greenstein
gesteht dies in seinen Buch The Symbiotic Universe
[Das symbiotische Universum] zu:
Wie konnte dies geschehen sein (dass sich die
Gesetze der Physik dem Leben anpassten)?…Während
wir alle Befunde betrachten, drängt sich ständig
der Gedanke auf, dass eine übernatürliche Hand
- oder, besser gesagt "die Übernatürliche Hand"
- beteiligt sein muss. Ist es möglich, dass
wir plötzlich, ohne es zu beabsichtigen, auf
wissenschaftlichen Beweis über das Vorhandensein
eines Höheren Wesens stießen? War es Gott, der
eingriff und den Kosmos mit solcher Vorsorge
zu unserem Nutzen gestaltet hatte? 2
Greenstein, ein Atheist,
verwirft die offensichtliche Wahrheit; und dennoch
kann er sich des Wunderns nicht enthalten. Andererseits
sind andere, weniger voreingenommene Wissenschaftler
bereit, zuzugestehen, dass das Universum speziell
als Lebensraum für die Menschheit geplant gewesen
sein muss. Der amerikanische Astrophysiker Hugh
Ross schließt seinen Artikel "Design and the Anthropic
Principle" [Design und das anthropische Prinzip]
mit diesen Worten:
Ein intelligenter, transzendenter Schöpfer
muss das Universum ins Dasein gebracht haben.
Ein intelligenter, transzendenter Schöpfer muss
das Universum geplant haben. Ein intelligenter,
transzendenter Schöpfer muss den Planeten Erde
geplant haben. Ein intelligenter, transzendenter
Schöpfer muss das Leben geplant haben. 3
Und damit hat die Wissenschaft die Realität der
Schöpfung bewiesen. Allah existiert mit Sicherheit,
und Er hat alles, was uns umgibt erschaffen -
das Sichtbare und das Unsichtbare. Er ist der
alleinige Schöpfer des außergewöhnlichen Gleichgewichtszustands
und des hervorragenden Designs von Himmel und
Erde.
Es ist soweit gekommen, dass der Materialismus
heute den Beigeschmack eines abergläubischen,
unwissenschaftlichen Glaubens-system hat. Der
amerikanische Genetiker Robert Griffiths bemerkte
scherzend "Wenn wir einen Atheisten zum diskutieren
brauchen, gehe ich zur Philosophieabteilung. Die
Physikabteilung ist nicht sehr nützlich." 4
Zusammenfassend kann gesagt werden: Jedes physikalische
Gesetz und jede physikalische Konstante in diesem
Universum wurden speziell geplant um die Existenz
und das Leben der Menschen zu ermöglichen. In
seinen Buch The Cosmic Blueprint [Der kosmische
Bauplan], erklärt Davies diese Wahrheit im letzten
Abschnitt, "der Eindruck eines Designs ist überwältigend."
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Das Design des Universums beweist zweifellos
Allahs kreative Macht. Das überall genau abgestimmte
Gleichgewicht und all die Menschen und anderen
Lebewesen bezeugen Allahs Allmacht und Seinen
schöpferischen Akt. Dieses Ergebnis, das die moderne
Wissenschaft entdeckte, ist nur die Neuauflage
einer Wahrheit, die vor vierzehnhundert Jahren
im Quran offenbart wurde:
Gewiss ist Allah euer Herr, Der
die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf;
dann nahm Er Seinen Platz auf dem Thron ein. Er
veranlasst die Nacht, den Tag einzuhüllen, der
ihr eilends folgt. Und die Sonne und den Mond
und die Sterne sind durch Sein Gesetz dienstbar.
Sind die Schöpfung und das Gesetz nicht Sein Eigentum!
Segensreich ist Allah, der Herr der Welten. (Sure
7:54 - al-A'raf)
| ANMERKUNGEN |
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1 Roger Penrose,
The Emperor's New Mind, 1989; Michael Denton,
Nature's Destiny, The New York: The Free
Press, 1998, S. 9
2 George Greenstein, The Symbiotic Universe,
S. 27
3 Hugh Ross, Design and the Anthropic Principle,
Reasons To Believe, CA, 1988
4 Hugh Ross, The Creator and the Cosmos,
S. 123
5 Paul Davies, The Cosmic Blueprint, London:
Penguin Books, 1987, S. 203 |
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