DAS GLEICHGEWICHTIN DER EXPLOSION

DAS GLEICHGEWICHT IN DER EXPLOSION
DIE VIER NATURKRÄFTE
DIE WAHRSCHEINLICHKEITSRECHNUNG N DER MATHEMATIK WIDERLEGT DEN "ZUFALL"

"Er ist der Schöpfer von Himmel und Erde..." (Sure 42:11 – asch-Schura)

DIE WAHRSCHEINLICHKEITSRECHNUNG N DER
MATHEMATIK WIDERLEGT DEN "ZUFALL"

Was bisher gesagt wurde zeigt die außergewöhnliche Ausbalancierung der zur Wirkung kommenden Kräfte, wodurch das menschliche Leben in diesem Universum möglich gemacht wurde. Die Geschwindigkeit der Explosion des Big Bang, die Werte der vier fundamentalen Kräfte, und all die anderen Variablen, die wir in den folgenden Kapiteln untersuchen werden, und die essentiell für das Dasein schlechthin sind, wurden mit außergewöhnlicher Präzision festgelegt.

Wir wollen hier kurz abweichen und die Zufallstheorie des Materialismus betrachten. Zufall ist ein mathematischer Ausdruck und die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens eines bestimmten Ereignisses kann mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsrechnung ermittelt werden. Wollen wir das also tun.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit - unter Berücksichtigung der physikalischen Variablen - dass ein Universum, in dem Leben möglich ist, durch Zufall zustande gekommen ist? Eins in Milliarden von Milliarden? Oder in Billionen von Billionen von Billionen? Oder in noch mehr?

Roger Penrose, ein bekannter britischer Mathematiker und enger Mitarbeiter Stephen Hawkings, dachte über diese Frage nach und versuchte, diese Wahrscheinlichkeit zu errechnen. Indem er alles berücksichtigte, was er als erforderliche Variablen betrachtete, um menschliches Leben auf einem Planeten, wie dem unseren zu ermöglichen, berechnete er die Wahrscheinlichkeit dafür, dass unter allen möglichen Ergebnissen des Big Bang eben solche Umweltbedingungen entstünden.

Nach Penrose war die Wahrscheinlichkeit eines dementsprechenden Zustandekommens 1 zu 1010123.

Es ist schwierig, sich auch nur vorzustellen, was diese Zahl bedeutet. Der mathematische Wert 10123 bedeutet eine 1 gefolgt von 123 Nullen. (Dies ist, nebenbei bemerkt, mehr als die vermutete Gesamtzahl von Atomen, die im ganzen Universum existieren, die sich "nur" auf 1078 beläuft.) Doch Penroses Resultat ist weit größer als diese: Es ist eine 1, der 10123 Nullen folgen müssen.

DIE WAHRSCHEINLICHKEIT DES ZUSTANDEKOMMENS EINES UNIVERSUMS, IN DEM LEBEN MÖGLICH IST
Die Berechnungen des englischen Mathematikers Roger Penrose zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines zufälligen Zustandekommens eines, das Leben ermöglichenden Universums 1 zu 1010 ist. Der Ausdruck 'äußerst unwahrscheinlich' kann solch einem Grad von (Un-) Möglichkeit kaum Genüge tun.
 
10000000000000000000000000000000
00000000000000000000000000000000
00000000000000000000000000000000
10 00000000000000000000000000000000
 

Zur Verdeutlichung betrachte man folgendes: 103 bedeutet 1000, ein Tausend. 10103 ist, eine Zahl, in der der Eins 1000 Nullen folgen. Wenn der Eins 6 Nullen folgen, ist es eine Million; wenn 9 folgen, eine Milliarde; wenn 12 folgen, eine Billion usw. Es gibt nicht einmal einen Namen für eine Zahl, in der der Eins (10 hoch 123) Nullen folgen.

In der angewandten Mathematik bedeutet eine Wahrscheinlichkeit von 1 in 1050 eine "Null-Wahrscheinlichkeit". Penroses Resultat der Wahrscheinlichkeit ist um Billionen Billionen Billionen mal geringer als diese. Kurz gesagt, Penroses Zahl stellt es klar, dass ein "zufälliges" oder "ungewolltes" Zustandekommen unseres Universums eine Unmöglich-keit ist.

Bezüglich dieser unvorstellbaren Zahl bemerkte Roger Penrose folgendes:


Roger Penrose: "Diese Zahl zeigt uns, wie präzise das Ziel des Schöpfers gewesen sein muss."

Dies zeigt uns nun, wie präzise das Ziel des Schöpfers gewesen sein muss, nämlich mit einer Genauigkeit von einem Teil in 1010123. Diese ist, eine außergewöhnlich Zahl. Es wäre gar nicht möglich diese Zahl voll in normaler Zahlenschreibweise auszuschreiben: Es wäre eine Eins, gefolgt von 10123 Nullen. Selbst wenn wir eine Null für jedes einzelne Proton und jedes einzelne Neutron im gesamten Universum schrieben - und wir könnten noch alle anderen Teilchen hinzufügen, um das Maß voll zumachen - würden wir weit unter der erforderlichen Zahl bleiben. 1

Die Zahlenwerte, die das Design und den geplanten Gleichgewichtszustand des Universums bestimmen, spielen eine entscheidende Rolle und überschreiten jegliches Verständnis. Sie beweisen dass das Universum auf keinen Fall ein Zufallsprodukt sein kann, und zeigen uns "wie präzise das Ziel des Schöpfers gewesen sein muss", wie Penrose bestätigt.

Tatsächlich bedarf es überhaupt gar keiner dieser Berechnungen um zu erkennen, dass das Universum kein "Zufallsprodukt" ist. Wenn ein Mensch sich nur bewusst umsieht, kann er sehr leicht die Tatsache der Schöpfung in selbst den kleinsten Einzelheiten alles dessen, was ihn umgibt, erkennen. Wie hätte ein Kosmos wie dieser, vollständig in seinen Systemen, die Sonne, die Erde, Menschen, Häuser, Autos, Bäume, Blumen, Insekten und all die anderen Dinge die er enthält, je als das Ergebnis von zufällig zusammenfallenden Atomen nach einer Explosion ins Dasein kommen können? Jede Einzelheit die wir betrachten bezeugt Allahs Existenz und Allmacht. Doch nur Menschen, die nachdenken können diese Zeichen begreifen.

In der Schöpfung der Himmel und der Erde und in der Aufeinanderfolge von Nacht und Tag und in den Schiffen, die das Meer befahren mit dem, was dem Menschen von Nutzen ist, und im Wasser, das Allah vom Himmel hinabsendet, wobei Er die Erde nach ihrer Dürre neu belebt und allerlei Getier sich darauf ausbreiten lässt, und in der Verteilung der Winde und der Wolken, die zwischen Himmel und Erde dienstbar gemacht wurden, sind gewiss Zeichen für Menschen von Verstand. (Sure 2:164 - al-Baqara)

Die eindeutige Wahrheit erkennen

Die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts hat aufkommen mit kategorisch bewiesen, dass das Universum von Allah erschaffen wurde. Das vorher erwähnte anthropische Prinzip enthüllt, dass jede Einzelheit des Universums dazu geplant war, dass die Menschheit darin lebe, und dass dabei nichts dem Zufall überlassen blieb.

Interessant dabei ist, dass diejenigen, die all dies entdeckten und zu dem Schluss kamen, dass das Universum unmöglich durch Zufall entstanden sein konnte, die gleichen Leute sind, die die Philosophie des Materialismus verteidigen. Wissenschaftler wie Paul Davies, Arno Penzias, Fred Hoyle und Roger Penrose sind nicht speziell religiös eingestellt und sie hatten bestimmt keinerlei Absichten gehabt, Allahs Existenz zu beweisen, als sie ihre Arbeit verfolgten. Man kann sich vorstellten, dass sie zu ihren Schlüssen über das Design des Universums durch eine übergeordnete Macht höchst unwillig kamen.

Der amerikanische Astronom George Greenstein gesteht dies in seinen Buch The Symbiotic Universe [Das symbiotische Universum] zu:

Wie konnte dies geschehen sein (dass sich die Gesetze der Physik dem Leben anpassten)?…Während wir alle Befunde betrachten, drängt sich ständig der Gedanke auf, dass eine übernatürliche Hand - oder, besser gesagt "die Übernatürliche Hand" - beteiligt sein muss. Ist es möglich, dass wir plötzlich, ohne es zu beabsichtigen, auf wissenschaftlichen Beweis über das Vorhandensein eines Höheren Wesens stießen? War es Gott, der eingriff und den Kosmos mit solcher Vorsorge zu unserem Nutzen gestaltet hatte? 2

Greenstein, ein Atheist, verwirft die offensichtliche Wahrheit; und dennoch kann er sich des Wunderns nicht enthalten. Andererseits sind andere, weniger voreingenommene Wissenschaftler bereit, zuzugestehen, dass das Universum speziell als Lebensraum für die Menschheit geplant gewesen sein muss. Der amerikanische Astrophysiker Hugh Ross schließt seinen Artikel "Design and the Anthropic Principle" [Design und das anthropische Prinzip] mit diesen Worten:

Ein intelligenter, transzendenter Schöpfer muss das Universum ins Dasein gebracht haben. Ein intelligenter, transzendenter Schöpfer muss das Universum geplant haben. Ein intelligenter, transzendenter Schöpfer muss den Planeten Erde geplant haben. Ein intelligenter, transzendenter Schöpfer muss das Leben geplant haben. 3

Und damit hat die Wissenschaft die Realität der Schöpfung bewiesen. Allah existiert mit Sicherheit, und Er hat alles, was uns umgibt erschaffen - das Sichtbare und das Unsichtbare. Er ist der alleinige Schöpfer des außergewöhnlichen Gleichgewichtszustands und des hervorragenden Designs von Himmel und Erde.

Es ist soweit gekommen, dass der Materialismus heute den Beigeschmack eines abergläubischen, unwissenschaftlichen Glaubens-system hat. Der amerikanische Genetiker Robert Griffiths bemerkte scherzend "Wenn wir einen Atheisten zum diskutieren brauchen, gehe ich zur Philosophieabteilung. Die Physikabteilung ist nicht sehr nützlich." 4

Zusammenfassend kann gesagt werden: Jedes physikalische Gesetz und jede physikalische Konstante in diesem Universum wurden speziell geplant um die Existenz und das Leben der Menschen zu ermöglichen. In seinen Buch The Cosmic Blueprint [Der kosmische Bauplan], erklärt Davies diese Wahrheit im letzten Abschnitt, "der Eindruck eines Designs ist überwältigend." 5

Das Design des Universums beweist zweifellos Allahs kreative Macht. Das überall genau abgestimmte Gleichgewicht und all die Menschen und anderen Lebewesen bezeugen Allahs Allmacht und Seinen schöpferischen Akt. Dieses Ergebnis, das die moderne Wissenschaft entdeckte, ist nur die Neuauflage einer Wahrheit, die vor vierzehnhundert Jahren im Quran offenbart wurde:

Gewiss ist Allah euer Herr, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf; dann nahm Er Seinen Platz auf dem Thron ein. Er veranlasst die Nacht, den Tag einzuhüllen, der ihr eilends folgt. Und die Sonne und den Mond und die Sterne sind durch Sein Gesetz dienstbar. Sind die Schöpfung und das Gesetz nicht Sein Eigentum! Segensreich ist Allah, der Herr der Welten. (Sure 7:54 - al-A'raf)

ANMERKUNGEN
1 Roger Penrose, The Emperor's New Mind, 1989; Michael Denton, Nature's Destiny, The New York: The Free Press, 1998, S. 9
2 George Greenstein, The Symbiotic Universe, S. 27
3 Hugh Ross, Design and the Anthropic Principle, Reasons To Believe, CA, 1988
4 Hugh Ross, The Creator and the Cosmos, S. 123
5 Paul Davies, The Cosmic Blueprint, London: Penguin Books, 1987, S. 203
 

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