Das Sonnensystem ist eines der schönsten Beispiele
dieser wunderbaren Harmonie, das beobachtet werden
kann. Es hat neun Planeten mit vierundfünfzig
bekannten Satelliten und einer unbekannten Anzahl
von kleineren Körpern. Die Planeten, in zunehmender
Entfernung von der Sonne, sind Merkur, Venus,
Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und
Pluto. Die Erde ist der einzige Planet, von dem
bekannt ist, dass Leben dort existiert. Sie ist
mit Gewissheit der einzige Planet des Sonnensystems,
auf dem Menschen ohne künstliche Mittel leben
können, dank einer ausgiebigen Landmasse, genügend
Wasser und einer zum Atmen geeigneten Atmosphäre.

ALBERT EINSTEIN:
"... in der objektiven Welt finden wir
einen hohen Grad von Ordnung..." |
In der Struktur des Sonnensystems treffen wir auf
ein weiteres wunderbares Beispiel kosmischen Gleichgewichts:
Das Gleichgewicht zwischen der Zentrifugalkraft
eines Planeten und der, durch seinen Zentralkörper
ausgeübten Massenanziehung (Gravitation).
(In der Astronomie, ist ein Zentralkörper ein Körper,
der von einem anderen Körper umkreist wird. Der
Zentralkörper der Erde ist die Sonne; der Zentralkörper
des Mondes ist die Erde.) Ohne dieses Gleichgewicht,
würde alles im Sonnensystem in die eiskalten Tiefen
des Weltalls fliegen. Das Resultat des Gleichgewichts
zwischen diesen beiden Kräften sind die Umlaufbahnen,
auf denen die Planeten und anderen Körper ihre jeweiligen
Zentralkörper umkreisen. Wenn sich ein Körper zu
langsam bewegen würde, würde er auf seinen Zentralkörper
fallen; wenn er sich mit zu hoher Geschwindigkeit
bewegte, wäre der Zentralkörper nicht in der Lage
ihn zu halten, und er würde in den Weltraum hinausfliegen.
Stattdessen bewegt sich jeder Körper mit der genau
richtigen Geschwindigkeit um ihn auf seiner Umlaufbahn
zu halten. Überdies müssen die Faktoren dieses Gleichgewichts
für jeden Himmelskörper verschieden sein, weil die
Entfernungen der Planeten von der Sonne unterschiedlich
sind, was auch für ihre jeweiligen Massen gilt.
Aus diesem Grunde müssen sie verschiedene Umlaufsgeschwindig-keiten
haben, um nicht auf die Sonne zu stürzen, oder in
den Weltraum abzuwandern.

Isaac Newton,
einer der Pioniere und Gründer der modernen
Physik und Astronomie, sah in der Struktur
des Universums einen überwältigenden Beweis
der göttlichen Schöpfung. |
Die "materialistische Astronomie" besteht darauf,
dass der Ursprung und das Fortbestehen des Sonnensystems
durch Zufall erklärt werden kann. Während der
vergangenen drei Jahrhunderte, haben viele ihrer
Anhänger darüber spekuliert, wie diese wunderbare
Ordnung entstanden sein könnte, doch sie scheiterten.
Für einen Materialisten müssen das Gleichgewicht
und die Ordnung des Sonnensystems unergründliche
Mysterien bleiben.
Astronomen wie Kepler und Galileo, die unter den
ersten waren, die dieses unübertreffliche Gleichgewicht
entdeckten, erkannten es als ein bewusstes Design
und sahen es als Zeichen des göttlichen Wirkens
im gesamten Universum an. Isaac Newton, der als
einer der größten wissenschaftlichen Denker aller
Zeiten anerkannt ist, schrieb einmal:
Dieses höchst elegante System von Sonnen, Planeten
und Kometen konnte entstehen um den Zweck und
die Herrschaft eines intelligenten und allmächtigen
Wesens zu erfüllen…Er beherrscht sie alle, nicht
als eine Seele, sondern als ein Herrscher über
alle Dinge, und wegen Seiner absoluten Herrschaft
wird Er allgemein "Gott, der Allmächtige Herr"
genannt.1
Weder steht es
der Sonne zu, den Mond einzuholen, noch
eilt die Nacht dem Tag voraus; und sie
bewegen sich alle
auf ihrer jeweiligen Umlaufbahn.
(Sure 36:40 - Ya Sin) |
| ANMERKUNGEN |
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| 1 Michael A. Corey, God
and the New Cosmology: The Anthropic Design
Argument, Maryland: Rowman & Littlefield
Publishers, Inc., 1993, S. 259 |
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