DIE ORDNUNG AM FIRMAMENT

DIE ORDNUNG AM FIRMAMENT
WARUM GIBT ES SO RAUM?
ENTROPIE UND ORDNUNG
DAS SONNENSYSTEM
DER STANDORT DER ERDE

"Er ist der Schöpfer von Himmel und Erde..." (Sure 42:11 – asch-Schura)

DAS SONNENSYSTEM

Das Sonnensystem ist eines der schönsten Beispiele dieser wunderbaren Harmonie, das beobachtet werden kann. Es hat neun Planeten mit vierundfünfzig bekannten Satelliten und einer unbekannten Anzahl von kleineren Körpern. Die Planeten, in zunehmender Entfernung von der Sonne, sind Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Die Erde ist der einzige Planet, von dem bekannt ist, dass Leben dort existiert. Sie ist mit Gewissheit der einzige Planet des Sonnensystems, auf dem Menschen ohne künstliche Mittel leben können, dank einer ausgiebigen Landmasse, genügend Wasser und einer zum Atmen geeigneten Atmosphäre.


ALBERT EINSTEIN: "... in der objektiven Welt finden wir einen hohen Grad von Ordnung..."
In der Struktur des Sonnensystems treffen wir auf ein weiteres wunderbares Beispiel kosmischen Gleichgewichts: Das Gleichgewicht zwischen der Zentrifugalkraft eines Planeten und der, durch seinen Zentralkörper ausgeübten Massenanziehung (Gravitation). (In der Astronomie, ist ein Zentralkörper ein Körper, der von einem anderen Körper umkreist wird. Der Zentralkörper der Erde ist die Sonne; der Zentralkörper des Mondes ist die Erde.) Ohne dieses Gleichgewicht, würde alles im Sonnensystem in die eiskalten Tiefen des Weltalls fliegen. Das Resultat des Gleichgewichts zwischen diesen beiden Kräften sind die Umlaufbahnen, auf denen die Planeten und anderen Körper ihre jeweiligen Zentralkörper umkreisen. Wenn sich ein Körper zu langsam bewegen würde, würde er auf seinen Zentralkörper fallen; wenn er sich mit zu hoher Geschwindigkeit bewegte, wäre der Zentralkörper nicht in der Lage ihn zu halten, und er würde in den Weltraum hinausfliegen. Stattdessen bewegt sich jeder Körper mit der genau richtigen Geschwindigkeit um ihn auf seiner Umlaufbahn zu halten. Überdies müssen die Faktoren dieses Gleichgewichts für jeden Himmelskörper verschieden sein, weil die Entfernungen der Planeten von der Sonne unterschiedlich sind, was auch für ihre jeweiligen Massen gilt. Aus diesem Grunde müssen sie verschiedene Umlaufsgeschwindig-keiten haben, um nicht auf die Sonne zu stürzen, oder in den Weltraum abzuwandern.


Isaac Newton, einer der Pioniere und Gründer der modernen Physik und Astronomie, sah in der Struktur des Universums einen überwältigenden Beweis der göttlichen Schöpfung.
Die "materialistische Astronomie" besteht darauf, dass der Ursprung und das Fortbestehen des Sonnensystems durch Zufall erklärt werden kann. Während der vergangenen drei Jahrhunderte, haben viele ihrer Anhänger darüber spekuliert, wie diese wunderbare Ordnung entstanden sein könnte, doch sie scheiterten. Für einen Materialisten müssen das Gleichgewicht und die Ordnung des Sonnensystems unergründliche Mysterien bleiben.

Astronomen wie Kepler und Galileo, die unter den ersten waren, die dieses unübertreffliche Gleichgewicht entdeckten, erkannten es als ein bewusstes Design und sahen es als Zeichen des göttlichen Wirkens im gesamten Universum an. Isaac Newton, der als einer der größten wissenschaftlichen Denker aller Zeiten anerkannt ist, schrieb einmal:

Dieses höchst elegante System von Sonnen, Planeten und Kometen konnte entstehen um den Zweck und die Herrschaft eines intelligenten und allmächtigen Wesens zu erfüllen…Er beherrscht sie alle, nicht als eine Seele, sondern als ein Herrscher über alle Dinge, und wegen Seiner absoluten Herrschaft wird Er allgemein "Gott, der Allmächtige Herr" genannt.1


Weder steht es der Sonne zu, den Mond einzuholen, noch eilt die Nacht dem Tag voraus; und sie bewegen sich alle
auf ihrer jeweiligen Umlaufbahn.
(Sure 36:40 - Ya Sin)
ANMERKUNGEN
1 Michael A. Corey, God and the New Cosmology: The Anthropic Design Argument, Maryland: Rowman & Littlefield Publishers, Inc., 1993, S. 259

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